
Heimlich
geübt: Todesurteil
Z........ Bratscher
Hartmut P. aus Z. hatte heimlich geübt und damit gegen den Ehrenkodex der
Bratschengilde verstoßen. Ein Kollege hatte beobachtet, wie er vor der Generalprobe
die Stimme der Mahler-Sinfonie aus seinem Kasten holte. Außerdem war mehreren
Mitspielern aufgefallen, dass er eine schwierige Sechzehntelpassage fast
fehlerfrei bewältigte. Zu Recht fühlten sich die Kollegen hintergangen und in
ihrer Standesehre verletzt.
Ein eilig
einberufenes Standgericht verhängte die in solch schweren Fällen übliche
Höchststrafe: Hinrichtung durch einstweilige Dekapitation. Das Urteil wurde
unmittelbar nach dem Abo-Konzert der Philharmonie Z. durch Henker R.
vollstreckt.
eine
Meldung von Thomas Plümacher, Bonn
Anmerkung:
Aus Datenschutzgründen wurde die Namen und die bildliche Darstellung soweit
verfremdet, dass es zu keiner Verklagungsmöglichkeit dieser Internetseite
kommen kann.
Warnhinweis
Berlin.
Nachdem die Zigarettenindustrie sich dazu durchgerungen hat, auf den
Zigarettenschachteln Warnhinweise über die Gefährdung des Rauchens zu drucken,
soll auf Anraten der DOV ab 01.01.04 auch Bratschenkästen Aufdrucke über die
Gefahren des Bratschespielens erhalten. Nach einer Testphase, bei der jeder
Bratscher kostenlos einen Aufdruck erhält, sollen neue Kästen von vornherein
damit ausgestattet werden. Folgende Warnhinweise wird es dann zur Auswahl
geben: „Bratschen schadet Ihrer Gesundheit“ – „Bratschen macht dumm“ – „Bratschen
ist Umweltverschmutzung“ – „Wer bratscht, ruiniert sein Leben“
- „Bratschen macht nicht glücklich“ - „Bratschen
macht einsam.“
Speziell
für Bratscher
Münster. Die münsterische Studentenzeitschrift "na dann" hat einen Ableger für alle Musikstudenten mit Haupt- und Nebenfach "Viola" bekommen. Der Titel lautet: "vielleicht später . . . ?"
eine
Meldung von Johannes Norpoth, Münster
2004:
Das Jahr der Bratsche?
Berlin/Münster: Unbestätigten Berichten zufolge soll auf Vorschlag der DOV
das Jahr 2004 zum „Jahr der Bratsche“ ausgerufen werden. Der Chefredakteur der
Zeitschrift „Das Orchester“ hat dies zumindest bei der Bestellung der NBA in
einer mail angeregt:“ Ich wünsche Ihnen bratschenfreie Feiertage und einen
guten Bratsch ins Jahr 2004 (Jahr der Bratsche?)“ Dieser Vorschlag wird von
der Redaktion von www.bratschenwitze.de natürlich gerne aufgenommen. Dort hat
man sich schon im vergangenen Jahr sehr für die Bratsche und Ihrer Emanzipation
unter Musikern eingesetzt. Zwar ist die Bratsche ja nicht direkt vom Aussterben
bedroht (manche Bratscher verhalten sich vielleicht so), aber das von
humoristischen Kreisen bedrohte Instrument, soll nun endlich einmal für ein
Jahr aus dem Schattendasein (...man sieht sie nicht, man hört sie nicht...)
herausgeführt werden. Eigens dazu erschien Ende 2003 schon die zweite Ausgabe
der Neuen Bratscher Allgemeine, eine im deutschen Kulturraum einmalige
Fachzeitschrift für Bratscher, Musiker und Musikinteressierte. Der Gründer
dieser Zeitschrift („Oberbratscher“ Andreas Denhoff) setzt sich laut eigenen
Angaben mit all seinen Möglichkeiten für den Erhalt, die Förderung und die
Verbreitung des Bratschenwitzes ein. Er hat sich bereit erklärt, Schirmherr
dieser Aktion zu werden und die verschiedene Events zum Jahr der Bratsche zu koordinieren.
Vorschläge dazu bitte an jdb@bratschenwitze.de
(JDB= Jahr der Bratsche).
Richtigstellung
und Rekord
Münster. Die
Behauptung, Bratscher können keine Schnecken fangen, weil diese schneller als
er sind, ist falsch! Zum Beweis habe ich extra für Euch ein Bild gemacht, um
endlich mit diesem Vorurteil aufzuräumen. Ich habe sie höchstpersönlich in
meinem eigenen Garten in der Dämmerung „aufgelauert“ und gefangen. Zeit genug
hatte ich ja dazu in den Ferien. Vermutlich habe ich damit auch einen
Weltrekord aufgestellt, denn ich glaube, es hat noch kein Bratscher versucht,
überhaupt einen Rekord aufzustellen. Was ich danach mit den Schnecken gemacht
habe, will ich hier lieber nicht bildlich darstellen. Nur soviel zur
Information; nach einem Praxistest habe ich den Beweis: Schecken können nicht
in heißem Wasser schwimmen! Hier ist das
Bild
Autoschlüssel
verloren
Stuttgart. Per Handy
meldete sich gestern ein Bratscher bei der Polizei und gab an, seinen
Autoschlüssel verloren zu haben. Die Polizei brauchte über eine Stunde, das
Auto aufzubrechen und den Bratscher zu befreien.
Bratscher
entging knapp einem Attentat
Düsseldorf. Ein
Bratscher, der bei offenem Fenster übte entging nur knapp einem Attentat, als
plötzlich ein Damenschuh haarscharf an seinem Kopf vorbei geflogen kam. Der
Bratscher war außer sich. Seine Frau beruhigte ihn mit den Worten: „Spiel
weiter! Vielleicht kommt ja auch noch der zweite Schuh, der erste passt...“,
was auch sogleich geschah. Über den Wert der Schuhe wollte der Betroffene keine
Aussagen machen.
Stromausfall
im Theater
Hintertupfingen. Aus
bisher ungeklärtem Umstand fiel gestern für eine Stunde der Strom im hiesigen
Theater aus. Glücklicherweise blieb nur ein Bratscher im Fahrstuhl stecken. Der
schockierte Bratscher wurde von seinem Kollegen mit den Worten getröstet: „Das
ist ja noch gar nichts, letztens bin ich bei einem Stromausfall im Kaufhaus
zwei Stunden auf der Rolltreppe stecken geblieben.
USA. Microsoft
warnt vor folgende neue Computerviren, die über e-mail vor allem an Bratscher
weitergeleitet werden:
1.Viol.exe – Verlangsamt das
System um die Hälfte.
2.Bratschen.exe und hopp –
vernichtet beim Öffnen sämtliche Bratscher und das wollen wir doch nicht.
3.Tabea. exe.clusiv – macht
Bratscher intelligenter und das wollen wir doch nicht.
4.Yuri.exe – versetzt beim Lesen
die Bratscher in Tiefschlaf, damit sie die Proben verpennen.
Anmerkung :Wenn
sie beim Betrachten von www.bratschenwitze.de
einen neuen Virus entdecken so teilen Sie das bitte sofort an virus@bratschenwitze
mit.
Ludwigshafen. Problem
gelöst.......!!
Passau. Im
Bayrischen Wald verabredeten sich gestern mehrere Musiker zum Schneckensammeln,
um durch Nebenverdienst ihr Gehalt etwas aufzubessern. Abends hatte ein Geiger
723 Schnecken, ein weiterer 340 in seinem Körbchen, der bratschende Kollege
erschien erst spät in der Nacht völlig abgehetzt, öffnete aber stolz sein
Körbchen und wies auf zwei Schnecken mit den Worten: „Toll, was? Und jetzt
stellt Euch vor, beinahe hätte ich noch eine dritte gefangen. Aber als ich sie
einholte und ihr schon ganz nahe war, da bin ich auf ein Zweiglein getreten und
-husch- weg war sie!“
Weniger
GehaltBonn. Im Zuge
der Einsparungen auf dem kulturellen Sektor wird das Gehalt der Bratscher
drastisch reduziert. Sie sollen nur noch nach Fingerlohn bezahlt werden.
Hamburg. Eine
namhafte Versicherung weigerte sich jetzt in einem Versicherungsfall einem
Bratscher, der sich beim Erklimmen der fünften(!!)Lage einen Finger gebrochen
hatte, die Versicherungssumme zu zahlen.
Begründung:
Ein Bratscher habe absolut nichts in der fünften Lage zu suchen.
Banküberfall
missglückt
Hintertupfingen.
Noch im Bankgebäude wurde gestern morgen ein Mann festgenommen, der unmaskiert
die Bank mit einem schwarzen Bratschenkasten überfallen wollte. Er bedrohte die
Angestellten mit den Worten: „Geld her, oder ich spiele!“ Durch beherztes
Eingreifen der Bankangestellten konnte schlimmeres verhindert werden. Abends
durfte der Bratscher auch schon wieder seinen Dienst im städtischen Orchester
verrichten.
München. Die
ARD-Sendeanstalten haben in ihrer letzten Sitzung beschlossen, demnächst auch
für Bratscher ihren, in der Musikerszene hochgeschätzten Wettbewerb austragen
zu lassen. Geplant sind drei Runden:
1.Runde: auswendig stimmen
2.Runde: Instrument auswendig
halten
3.Runde: Achtelfinale
Über den
Austragungsort bestand noch keine Einigkeit, Bewerbungen für 2003 können aber
schon an den BR gerichtet werden.
Berlin. Bei Neuaufnahmen der Berliner Philharmoniker,
die jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, stellte man fest, dass die
Bratschen auf der Aufnahme gar nicht zu
hören waren. Als Grund dafür wurde in der Presse folgende Erklärung
abgegeben: man hatte wohl alle
störenden Nebengeräusche herausgefiltert.
Neuschwanstein. Das auf
Schloss Neuschwanstein entdeckte Skelett, das wohl schon jahrelang im Gebüsch des Burggrabens gelegen
haben muss, konnte nach intensiven Nachforschungen im näheren Umfeld eindeutig
zugewiesen werden. Vor vielen Jahren wurde auf Schloss Neuschwanstein eine
Musikfreizeit veranstaltet. Beim Versteckspiel hatte man einen Bratscher nicht gefunden und dann wohl
vergessen.
Viola
während der Aufführung entwendet !
Münster. In der gestrigen Vorstellung vermisste einer der
Bratschisten sein Instrument. Wann es abhanden kam, konnte das Opfer nicht
sagen. Nach eigenen Angaben nahm er sein Instrument mit in den Orchestergraben,
merkte den Verlust jedoch erst zu Beginn der Pause.
Genaue Angaben zu seinem Instrument konnte der Geschädigte jedoch nicht
machen, meinte aber sich zu erinnern, dass vier Saiten aufgezogen seien.
Sachdienliche Hinweise bitte an alle Polizeidienststellen.