Woher
kommen die Bratscher?
Natürlich aus...
Kommentar des Einsenders: „Es gibt immer noch Leute – vor allem
Geiger – die nicht wissen, wo Bratschen geboren werden. Nun, natürlich in der
Schweiz, genauer gesagt im Kanton Wallis. Als Beweis sende ich dir das
nachfolgende Foto der Ortstafel, auf der auch gleich die Höchstgeschwindigkeit
für Bratschenbögen angezeigt ist.“
Eingesandt mit obigem Gedicht von René Bigliotti,
Schweiz (siehe auch ►Gedichte)
Mein
Kommentar: Jetzt haben wir es
also schwarz auf weiß (mit schönem Hintergrund), wo der Ursprung der Bratscher
zu finden ist. Somit haben wir auch gleich eine Erklärung zur Langsamkeit der
Bratscher. Allerdings steht das im Widerspruch zu der angegebenen
Höchstgeschwindigkeit, oder werden hier nur maximal 50 Bratscher in den Ort
gelassen?
Übrigens:
Der Ort hat sogar eine
Internetseite www.bratsch.ch, der ich für Euch u.a. folgende Information
entlocken konnte. „Die Gemeinde Bratsch (1050 m.ü.M.), befindet sich im gebirgigen Kanton Wallis. Der
Ortsname Bratsch stammt wahrscheinlich aus dem Lateinischen „bracca“ was
Schutzwehr oder hohe Mauer bedeutet und eine Anspielung auf die das Dorf
überragende Felswand ist."


„Ist es der Magen, oder war es die Bratsche?“
„Wie werde ich eine richtige kleine Bratsche“
Ein
ernst gemeinter Beitrag von Erhard Buntrock (Geigenbauer in
Wuppertal)
„Um den Edelbratschernachwuchs
zu fördern gibt es eine wunderbare Möglichkeit aus ganz einfachen um nicht zu
sagen billigen Kinderviolinen (weil meist zu dicke Decken) hervorragende kleine
Bratschen zu machen. Wurde übrigens vor Jahren schon in "The Strad"
beschrieben. Eine wesentliche Funktion des Stimmstocks im Instrument ist es die
Decke auf der Sopranseite daran zu hindern als ganze Fläche zu schwingen.
Gerade das ist aber bei kleinen Instrumenten notwendig um die tiefen Frequenzen
ausstrahlen zu können. Man muß also diesen Knotenpunkt der zwischen Stimmstock
und Steg entsteht auflösen. Man nehme also einen großen Bohrer und bohre unter
dem Sopranstegfußein Loch in die Decke, (hat mich beim ersten mal sehr viel
Überwindung gekostet) und stelle den Stegfuß direkt auf den verlängerten
Stimmstock (siehe Foto) Das Ergebnis ist überwältigend. Hier bietet sich für
viele Kinder die die hohen Frequenzen der kleinen Geigen nicht mögen direkt mit
der Bratsche anzufangen und zwar auf einem Instrument, das gut anspricht auch
auf der C-Saite und wirklich klingt wie eine Bratsche. In unserer Region (MS
Wuppertal, Remscheid, Solingen, Iserlohn, Leverkusen) sind sicher schon über 30
dieser Instrumente im Einsatz. Instrumente zur Probe können jeder Zeit bei mir
bestellt werden.“ www.buntrock-geigenbau.com
Wie kann ich meine
Viola liebevoll umschreiben?
Hier dazu
einige gefundene und eingeschickte Varianten bzw. Kosenamen:
Bratsche, Dieselgeige, Trabbigeige, Trottelgeige,
alte Schachtel, abgebranntes Streichholz, Großraumgeige, Schmuddelgeige...